Volker

Alles begann Anfang der 70er Jahre mit einer Farfisa-Heimorgel und einer zweijährigen "Grundausbildung" auf den schwarzen und weißen Tasten. Schon damals stellte sich ziemlich schnell heraus, dass stumpfes Abspielen vom Notenblatt nicht Volkers Ding war. Stattdessen wurde nach Gehör gespielt und improvisiert, was das Zeug hält. Vielleicht ist dass auch der Grund, dass der Jazz heute noch zu seinen großen musikalischen Vorlieben zählt. Die erste selbst gekaufte Platte war zwar noch ein Doppelalbum von Franz Lambert (gefällige Evergreens gespielt auf der WERSI-Galaxis :-) ), doch ein Tipp eines guten Freundes trieb ihn in die Arme von Chick Corea, Stanley Clarke, Herbie Hancock, Keith Jarret und co. 

Während der Schulzeit beschränkte sich das bühnenmäßige Engagement auf wenige Auftritte mit der ein oder anderen Schüler- bzw. Kirchenmusik-Combo. Während Studium und ersten Berufsjahren kam das Musikmachen eindeutig zu kurz, dafür erweiterte sich die Vielfalt der konsumierten Musikstile deutlich. Außer (kommerzieller) Volksmusik hat fast alles Platz in Volkers Musikkosmos. Neben Jazz, Funk und Blues gerne auch mal was Elektronisches, auch Klassik wird ab und zu mal aufgelegt. Nicht zuletzt gehört auch gut gemachter Rock und Pop dazu.

Die Gelegenheit zum (Wieder-)Einstieg ins Selber-Musikmachen bot sich einige Zeit nach dem Umzug nach Lahnstein, als ihm Achim im Jahr 2002 anbot, bei "Rhein-Privat" als Keyboarder einzusteigen. Seit dem bearbeitete er dort die Abteilung Tasteninstrumente bis zum Ende der Band im Jahr 2009. Mit neuem Zuschnitt und alten Weggefährten begann dann kurze Zeit später das Cover-Band-Projekt "Lazy Park Band".